Fisch auf den Tisch: Thunfischpastetenmuffins

Thunfischpastetenmuffins. Das Wort allein lässt mir schon wieder das Wasser im Mund zusammenfließen. Eine extrem delikate, feine Speise, die man auch schon mal Freunden und Familie vorsetzen kann!

Gleich zu Beginn: SPOILERALARM +++ SPOILERALARM +++ SPOILERALARM: beim ersten Kochdurchgang unserer Thunfischpastete lief alles blendendst. Leider ist mir diesmal die Pastete nach dem Backen ein bisschen „geschrumpelt“. Ich denke der Fehler lag daran, dass ich das Eiklar für die Pastete vorher schaumig rührte. Im Originalrezept steht nämlich nix von „schaumig rühren“. Also werde ich das Rezept in seinem Original und leider mit dem finalen Bild meines misslungenen Experiments posten. Ich hoffe, ihr seht mir das nach, liebe Leserinnen und Leser!

Thunfischpastete … lukullisch. Wirklich. Ich las das Rezept und dachte mir, jö, das könnt fein werden. Zwischendurch sieht es … ja, leider ein bisschen … hmmm … wie sag ich es am besten „unfesch“ aus. Aber WIE FEIN es am Ende goutiert, das konnte ich nicht annähernd erahnen: das Fischerl zaubert einen derart hauchzartfeinen Geschmack auf eure Zungen, versprochen! Fischfreunde, Thunfischfreunde, bitte kocht das nach. Ihr werdet es LIEBEN!

Meine Thunfischpastetenmuffins gehen folgendermaßen:

Man nehme (für ein fast volles Muffinform-Blech – oder man nimmt eine x-beliebige Pastetenform):

  • 1 Dose Thunfisch (ca. 150 g)
  • 2 Eier
  • 100 ml Schlaobers (oder Sahne)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • (eventuell eine Handvoll Petersilie)

Wie wird’s gemacht?

Thunfischdose öffnen, den Fisch abtropfen lassen und in eine größere Schüssel geben. Danach adde man Eier, Schlagobers, Salz, Pfeffer und die eventuell angedachte klein geschnittene Petersilie (wie gesagt, ist kein Muss, die Petersilie) in ebenselbige Schüssel, schnappe sich einen Mixer und püriere alles zu einer – ehrlich gesagt nicht gerade ansehlichen – relativ flüssigen Masse. Nicht erschrecken, das hat schon seine Richtigkeit. Das Finale entschädigt für diesen Anblick!

Besagte Pastetenmasse gibt man nun in die gut ausgebutterte Pastetenform oder aufs gut ausgebutterte Muffinblech.

Davor hat man den Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Danach reduziert man die Hitze im Backrohr auf 150° C und lässt die Pastete 20 Minuten backen.

Am obigen Bild war die Pastetenmuffin-Welt noch in Ordnung …

Dazwischen immer wieder testen ob die Pastete fest genug ist. (Wenn das Eiklar nicht geschlagen wird, hat man beim Öffnen und Testen des Backrohres kein Problem mit eingefallenen Pastetchen.) Am Ende stürzt ihr die Muffins (oder die Pastete aus der Pastetenform) und lasst sie abkühlen. Die Pastete aus der Pasteteform schneidet ihr abschließend in Scheiben und richtet sie hübsch auf einem Teller an.

Gut zu den Thunfischpastetchen eignet sich ein schmackhafter Salat je nach Gusto und Vorlieben und träufelt eine Portion Dillrahm über die Pastetchen.

Oder aber ihr habt – wie wir – mal wieder Lust auf ein Risibisi mit einem feinen selbst gemachten Rote-Rüben-Salat samt Krenstreifen.

Wie gesagt, uns sind aufgrund meines Versuches mit dem Eiklar die Pastetenmuffins nicht so gelungen wie gedacht. Geschmeckt haben sie trotzdem grandiosest.

Versucht es doch mal selbst. Das Gericht ist schnell zuzubereiten und der Geschmack … ich kann mich nur wiederholen … ist einfach lukullischst!

Lasst es euch schmecken, meine Lieben!



Kategorien:Fisch auf den Tisch, Leckeres

Schlagwörter:, , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: