14 und 1 vegetarischer Teller – Tag 5: Bärlauchöl

Okay, unser Bärlauchöl ist in diesem Sinn kein eigenes vegetarisches Gericht aber, Leute, es gibt kaum etwas Besseres als ein Glas Bärlauchöl zuhause zu haben!

Bärlauchöl dient für vielerlei Gerichte als unschlagbar leckere Basis: angefangen als Pesto für eine g’schwinde Portion Spaghetti – ähnlich der Version Spaghetti Algio-e-Olio braucht es hierfür nicht viel des Dressings. Nudeln al dente kochen, Bärlauchöl drüber, durchziehen und Basta! Ein schnödes Yummie wäre hier zu wenig der Ehre!

Oder man verwendet Bärlauchöl als schmackhaftes Salatdressing. Salat – welcherart auch immer – putzen, auf einen Teller drapieren, Bärlauchöl drüber träufeln, Salz, Pfeffer – et voilà … de-li-ka-test!

Fein is unser Öl auch als Beize für ein gutes – Vegetarier, nun müsst ihr kurz stark sein – Stückchen Fleisch, das man anschließend auf dem Grill garen möchte. Oder aber auch als Dippsauce für Grillkartofferl, gegrillte Haloumi, gegrillte Frühlingszwieberl … kurz: für egal was auch immer ihr auf euren Griller werft!

Generell reicht in der Menge nur ein bisschen vom Bärlauchöl. Aber natürlich wer mag kann das DIY-Öl drüberstreuen ganz wie’s der eigene Gusto und Geschmack erfordert.

Eine weitere Anwendung wäre als fesches Geschenk zu diversen Anlässen: das Öl in eine hübsche Falsche oder in irgend ein anderes Glasgefäß gießen, Deckel drauf und ich garantiere euch, die Farbe des Bärlauchöls allein macht schon viel her!

Die Anwendung von Bärlauchöl ist demnach mannigfaltig. Wenn ich so überlege könnte man mit den diversen Anwendungsrezepturen tatsächlich ein halbes Buch füllen. Lasst einfach eurer Fantasie freien Lauf. Probiert aus was euren Geschmackssinn reizt und werdet kreativ. Man kann mit Bärlauchöl fast nichts falsch machen.

Wie also macht man Bärlauchöl?

Man nehme:

  • 2 Handvoll Bärlauchblätter
  • 1/4 l Olivenöl
  • etwas Salz

Wie wird’s gemacht?

Der Bärlauch wird gewaschen und in Streifen geschnitten – oder man nimmt der Einfachheit halber einen Zerkleinerer und hackt den Lauch klein. Geht wohl am schnellsten.

Danach gibt man den zerkleinerten Bärlauch, das Olivenöl, sowie Salz in eine Schüssel, greift zum Stabmixer und püriert die Masse bis sie cremig wird. Anschließend lässt man das Öl ein Weilchen ziehen.

Zum krönenden Abschluss habt ihr zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr lasst das Bärlauchöl wie es ist – samt der gehäckselten Bärlauchblätter drin – oder aber
  2. ihr seiht die Masse vorsichtig durch ein feines Sieb und fischt damit die Blätter aus dem Öl.

Euer Bärlauchöl ist nun im Kühlschrank mindestens ein Jahr lang haltbar.

Special-Tipp: etwas Bärlauchöl auf einen Teller geben und ofenfrisches Brot drin tunken. Einfach g e n i a l s t!

Probiert es aus und lasst es euch schmecken!



Kategorien:14 und 1 vegetarischer Teller, Leckeres

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  1. 14 und 1 vegetarischer Teller – Tag 6: Bärlauchbutter – K I P E T – R O S A R O T

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