Eine Nacht im Museum

Aufzugsbett, 2010 – |  (c) Carsten Höller

Aufzugsbett, 2010 – | (c) Carsten Höller

Nein, hier werden keine Dinos lebendig. Und nein, auch liefern sich Roosevelt und ein wild gewordener Mini-Indianerstamm keinen Pfeilspitzenkrieg. Hier wird geschlafen. In einem Bett – just jenes Bett steht in einem Museum. Und: Es kann gebucht werden!

Die derzeit wohl coolste Übernachtungsmöglichkeit in Wien bietet das TBA21, das Thyssen-Bornemisza Art Contemporary-Augarten (Schmerzergasse 1A) in der Leopoldstadt. „Leben“ heißt die Ausstellung, die Werke des deutsch-niederländischen Künstlers und Agrarwissenschaftlers Carsten Höller zeigt.

Neben einem „hohen Psychotank“, ein mit Salzwasserlauge gefülltes Totes-Meer-Erlebnis, das der Museums-Crack auch schon per Voranmeldung während der Öffnungszeiten benutzen kann, wird die „Halbe Uhr“, eine spannende, interaktive Video-Intstallation und eine „Dompfaffenwaage“ gezeigt.

Schöne Träume im Aufzugsbett
Das absolute Highlight der Schau ist jedoch das sogenannte „Aufzugsbett“, das man für eine Nacht zu Zweit im Museum buchen kann. Per Knopfdruck fährt die andersartige Liegestatt bis auf luftige 3,5 Meter Höhe. Keine Angst, die gut bestückte Minibar im Nachtkasterl nimmt auch dem höhenägstlichen Gast jegliches Panikgefühl. Bevor es zu Bett geht, darf der Museumsgast auch die eigens von Höller entwickelte trauminduzierende Zahnpasta benutzen. Damit’s erst so richtig cracked! Natürlich können in der Nacht im TBA21 sämtliche Höller’sche Gerätschaften benutzt werden.

Gebucht wird über das Sofitel Vienna Stephansdom. Check in ist zwischen 19:30 bis 22:30 Uhr, Checkout dann um 11 Uhr morgens. Der Spaß will natürlich auch einiges kosten: Je nach Übernachtungstag kostet das Aufzugsbett inklusive Frühstück zwischen 390 € und 490 €. Zum Glück kann man auch in einem Gewinnspiel (Teilnahmebox beim Eingang ins Museum) um eine Übernachtung für billige 120 € mitspielen!

Also spaßig klingt die Geschichte allemal. Fragt sich nur, ob sich der Preis auch wirklich rechnet…
Und ja, einfach nur hingehen und anschauen (und das bei freiem Eintritt) lohnt sich auf jeden Fall!

Weitere Infos finden Sie hier!

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Kategorien:Ausstellungen, Museen, Reisen, Schräges, Tipps, Wien

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