Rhapsodie in Blau

blauErinnerungen. Griechenland. Vor (gefühlten) 100 Jahren. So jung. So unendlich neugierig. Mit dem Rucksack, der grünen Rennsemmel, zwei Bayern und einem Halbgriechen. Igoumentisa. Parga. Runter auf die jungfräuliche Peloponnes. Delphi – erster Geschmack der Ewigkeit, erster Geschmack einer echten Leidenschaft. Der Leidenschaft nach Ewigkeit. Nach dem Unvergänglichen. Dem niemals Endenden.

Githion. Und Heidi. Meine Heidi. Ein geliebtes, absolutes Zufallstreffen nach Jahren des Nichtsehens. Wärme. Akzeptanz, Frieden und Freiheit. Diese unendliche Freude meine Freiheit leben zu können.

Spetses. Hydra. Athina. Die Stadt meiner Träume. Antike – mein Zentrum meines Seins. Meine erklärte große Liebe, das Ehemalige und Gewesene. Eine Stadt des gelebten aber auch des lebendigen Lebens. Reinheit und Schmutz. Der Schmutz der Geschichte und die Reinheit der Ewigkeit, die alles Übel im Staub der Zeit egalisiert.

Anek Lines und Kreta. Eine Symphonie in Blau. Nicht nur irgendeine Symphonie, nein DIE Symphonie. Perfektion in Farbe. Der Himmel. Die Häuserdächer. Die Sprache. Das perfekte Miteinander von schaukelnden Wellen, Wolken, Freunden, Inseln, Häfen und von so vielem mehr.

Das Leben wird blau. Genuss pur. Ein Driften zwischen dem Hier und Jetzt. Welten vergessend. Blau, eben dieses einzige, wahnsinnige Blau wie es nur in Griechenland existiert. Leben in Reinkultur. Dazu Ouzo. Retsina. Psomi und Taramasalat. Olivenhaine und Schotterstrände.

Die Freiheit ist da.
Die Freiheit wartet auf mich…

Die Ewigkeit entschwindet. Die Jahre vergehen. Das Hier und Jetzt wetzt seine Krallen.
Wehmut überfällt mich.
Wehmut nach meinem Griechenland.
Wehmut nach den Menschen, die mich auf dieser Reise begleitet haben.
Wehmut danach, wieso ich ihn nicht gewagt habe, diesen Absprung. Den Sprung ins Ungewisse. Diesen einzigen Sprung, der mir dieses Eine, das wahre, freie Leben gebracht hätte.

Jetzt bin ich hier.
Bin ich?
Manchmal ja.
Manchmal nein.

Es zieht mich im Herzen immer wieder dort hin.
Nach Griechenland.
In MEIN Griechenland – meine blaue, ureigene, fantastische und ewige Rhapsodie.

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Kategorien:Gedankensplitter, Reisen

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  1. Heute ist nicht alle Tage,
    ich komme wieder,
    keine Frage ….. 🙂

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