Der Braumeister von Ottakring

Logo Ottakringer Brauerei (c) Ottakringer Brauerei

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Tobias Frank (39 Jahre) ist Braumeister in der Wiener Ottakringer Brauerei und neben dem Entstehen diverser Biersorten auch für 68 Mitarbeiter verantwortlich – ein Interview.

Kipet: Warum sind Sie Braumeisters geworden?
Tobias Frank: Der Beruf Braumeister ist sehr vielseitig und spannend. Man braucht viel technisches Verständnis, hat mit natürlichen und landwirtschaftlichen Rohstoffen zu tun und es kommen am Ende wunderbare Produkte heraus!

Kipet: Seit wann sind Sie Braumeister in der Ottakringer Brauerei?
Frank: Angefangen habe ich im November 2006 als Leiter des Betriebslabors, von September 2007 war ich als 2. Braumeister für Brauabteilung und Abfüllung zuständig, im August 2011habe ich die Gesamtverantwortung für Produktion und Technik übernommen!

Kipet: Wann beginnt Ihr Tagewerk?
Frank: Um 6.30 Uhr in der Früh…

Kipet: Die Ottakringer Brauerei erfuhr ein Facelifting. Wie haben sich die Umbauarbeiten für den Braubetrieb ausgewirkt?
Frank: Die Brauerei hat ein eigenes Bild nach aussen bekommen. Ein eigenes Gesicht sozusagen. Seitdem werden wir bewusster von unserer Umgebung wahrgenommen. Die Umbauarbeiten waren sehr spannend, da man jeden Tag wieder Fortschritte sehen konnte. Besondere Herausforderung war der Transportverkehr auf unserem Gelände, den wir im Sommer teilweise nur über eine Zufahrts-/Ausfahrtsspur abwickeln konnten.

Kipet: Zu Ostern trinkt man gern Bock-Bier. Was macht man beim Brauen eines Osterbockbocks anders? Wann muss man mit dem Brauen beginnen?
Frank: Der Osterbock ist ein sehr gehaltvolles Bier, das mit mehr Malz, also stärker als üblich eingebraut wird und früher während der Fastenzeit als „flüssige“ Nahrung angesehen wurde. Damit er seine hervorragenden Geschmack entwickeln kann, braucht er 10-12 Wochen kalte Lagerung, bis er zur Abfüllung kommt! So wurde er für heuer bereits im Dezember 2012 eingebraut.

Kipet: Trinken Sie selbst gern ein Ottakringer? Wenn ja, welches ist Ihre Lieblingssorte?
Frank: Natürlich trinke ich gerne Ottakringer Biere, da wir eine große Sortimentsvielfalt haben wähle ich je nach Situation und Laune gerne ein Helles, Dunkles oder Spezial. Da ich besonders gern auch hopfige Biere trinke, ist das Pils mein „Geheimfavorit“.

Kipet: Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
Frank: Jeden Tag, wenn man in die Arbeit fährt, weiss man nicht, was einen erwartet und kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Den Werdegang der Biere zu verfolgen und die Zusammenarbeit mit Menschen macht am meisten Spaß.

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Kategorien:Interview, Wien

  1. Ja, mir schmeckst auch.
    Bei mir gibt es immer Ottakringer Bier.

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