Keaton im Österreichischen Filmmuseum

Ab dem 30. November 2012 bis 9. Jänner 2013 zeigt das Österreichische Filmmuseum einen Slapstick-Klassiker aus der Ära des Stummfilms: Buster Keaton!

Zwischen dem 30. November 2012 bis 9. Jänner 2013 nimmt sich das Österreichische Filmmuseum einen Klassiker der US-Filmkomik zur Brust: Buster Keaton, der schon seit über 100 Jahren – also weit über seinen Tod hinaus – für Emotionen pur sorgt, ist einer der größten Künstler, den das Kino jemals hervorgebracht hat.

Als Ergänzung zur Keaton-Retrospektive wird das neue Buch von Klaus Nüchtern über Keaton präsentiert. Die zweite Schau „Beyond Buster“ illustriert die größten Werke der US-Filmkomik am Ende der Stummfilmzeit und zu Beginn des Tonfilms. Sie zeigt 30 Werke von Harold Lloyd und Charles Chaplin, den Marx Brothers und Laurel & Hardy, Mae West und Harry Langdon und vielen anderen.

Buster Keaton
Einer der größten Stars der US-Stummfilmära wird am 4. Oktober 1895 als Joseph „Buster“ Keaton in Kansas geboren. Schon als Kind steht er auf der Bühne und perfektioniert sein unnachahmliches Pokerface, das in späteren Jahren sein Markenzeichen wird. Keaton geht nach New York. Er lernt den Regisseur Arbuckle kennen und feiert 1917 in „The Butcher Boy“ sein Filmdebüt. Ab 1920 dreht Keaton 20 kleine Meisterwerke, u.a. den kubistischen two-reeler „One Week“ (1920).

Die Kritiker bezeichnen Keaton als „den Komiker der Moderne und der Sachlichkeit“. Sein Pokerface, seine beredte Körpersprache, seine Eleganz und der trockene Humor werden zu Markenzeichen seiner Filme.

Ab 1930 brilliert Buster Keaton in langen Spielfilmen – wie in der Satire „Our Hospitality“, oder „The Navigator“ und „The General“. Eines seiner größten experimentellen Werke ist der Film „Steamboat Bill, Jr“.

Keaton und der Tonfilm
Als der Tonfilm die Leinwände der Welt erobert, werden Keatons Filme regelrecht in Routineproduktionen verheizt. Er verfällt dem Alkohol und zwei Ehen gehen zu Bruch. Am Ende feuert MGM den Stummfilmstar. Keaton arbeitet seitdem als Gagschreiber für Filmgrößen wie den Marx Brothers. In den späten 1930er Jahren kehrt er zu MGM zurück, wo er nur noch in kleinen Nebenrollen zu sehen ist.

1966 stirbt Buster Keaton an Lungenkrebs.

Das Österreichische Filmmuseum (Büro, Bibliothek, Kino):
Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)

T +43/1/533 70 54
F +43/1/533 70 54 DW 25
office(at)filmmuseum.at

Werbeanzeigen


Kategorien:Film, Kunst, Tipps

Schlagwörter:, , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: