Stöckchen-Experiment: Foto-Story

Habt Ihr Lust an einem Experiment teilzunehmen? Ich stelle Euch 6 Fotos online. Die könnt Ihr in beliebiger Reihenfolge für eine Bildergeschichte nutzen. Schreibt einfach nieder, was Euch dazu einfällt. Einzige Bedingung: Alle Fotos müssen in Eurer Geschichte verarbeitet werden!

Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt!

Gerne könnt Ihr diesen Beitrag auf Eure HPs posten – aber bitte verlinkt ROSAROT immer dabei, damit ich weiß, welche Blüten dieses Experiment treibt! 🙂

Auf Anfrage von Herrn W: Eure Geschichte kann ein Buch füllen, muss aber nicht – ein paar Zeilen reichen auch … Je nach Lust und Laune!

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Kategorien:Schräges, Stöckchen

20 replies

  1. Das ist ja mal ein interessantes Experiment. Mal schauen, ob mir etwas einfällt. Wie ist denn der Zeitrahmen dazu?

  2. ich würd mal sagen 1 woche… es muss ja nicht lang sein! bin gespannt was du dir dazu einfall lässt! 🙂

  3. Gonzo ist für dich gestorben …

    Welche bedeutungsvolle Nachricht – was mag wohl dahinter stecken?

    Um der Sache auf den Grund zu gehen treffen meine Freunde und ich einander in der Bar. Es wird gegrübelt und überlegt, Hypothesen werden kreiert und auch wieder verworfen. Es kommt jedoch zu keinem sinnvollen Resultat.

    Mit fortschreitendem Abend werden die Überlegungen immer hitziger, der Aschenbecher quillt über, die Phantasien steigern sich ins Unermessliche. Nervosität lässt die Bierdeckel in kleine Stücke zerteilen. Das gegenüberliegende Wohnhaus mit den erhellten Fenstern und der Raum greifenden Dunkelheit wird durch sein mystisches Aussehen zum fraglichen Ort eines stattgefundenen Verbrechens.

    Schließlich fordert der Körper sein Recht und wir fragen den Kellner um eine Kleinigkeit zu essen. Als er uns die Tagesspezialität des Hauses, nämlich „Wildschwein-Pastete nach Art des Hauses“ offeriert ist uns das Schild am Eingang völlig klar …

  4. Gonzo, das Wildschwein! Da habe ich ihn gestern mit Luise im Café Müller entdeckt. Küssender Weise! Aus lauter Wut hab ich den Bierdeckel in kleinste Stückchen zerkrümelt und tausende Zigaretten terminiert!

    Aber heute, heute geht es ihm an den Kragen, treuloser Nichtsnutz! Ich werde vor seinem Haus auf der Lauer liegen, ob die holde Luise auftaucht! Und dann, dann ist Gonzo für mich gestorben!

  5. Nachdem ich durch Zwirbler auf Kürze spezialisiert bin, hab ich mir die Aufgabe verschärft:
    Alle 6 in 1 Satz und alle in der Reihenfolge unten nach oben:

    Gonzo, die wilde Drecksau, wollte reinen Tisch machen, allein die zerfetzten Reste der Lichter waren nichts als abgebrannte Stummel seines Lebens.

    Und jetzt kommst Du:
    http://www.facebook.com/Zwirbler.Roman

  6. Gonzo afoch is die Gschicht ned…., hob i ma docht, wia i on an regnarischen Tog wieder moi so an meim Stammplatz rumghangen bin und übers Leben grübelt hob.
    Drinnan is scho sche, es is woam, gsöllich…. aber draußn… da ruaft de Freiheit!
    Ködn, da Sensnmo und des dauernde Gfüh glei zu vahungan… wuascht… wos zöht san unendliche Wöda statt Betonheisa, Ausblick – Per-spek-tiven!!! – stott an klan’ Fensta, aus dem i Fetzn der Wirklichkeit seh und sie mir zamsetzn ko’ wie a zerschnipseltes Büd. Won i ma die Leit so anschau, do in meiner Stammkneipn… des san doch ois oame Hund… saufen und kepeln… die einzige Freid, die eana bliabn is…. des Leben is aus eana gwichen wia des Feia aus an ausdämpftn Tschick…. warum soits ma aunders gehen? I kaun a nix mehr mochn ois gscheid redn… während i do so an der Wand häng und auf Eich obe schau und mi frog, für Eich bin i gsturbn?

    • auf uns einsame hund, die imma wieda am bestn auf eananan stommplotz üba an glasl wein hockn und nua so übas leb’n filosofian, des ka aug trock’n bleibt!

      scheeee! danke, liebe marja metsä! 🙂

  7. *öööh* Jetzt weiß ich, was ich vergessen hatte 😦

    Vielleicht beim nächsten Mal.

  8. Dann machst du also wieder so ein Stöckchen. Schön. Gib mir dann aber bitte Bescheid, ich bekomme das sonst nicht unbedingt mit.

  9. Es war ein kalter, ekliger Abend. Ich wollte nach einem langen und ebenso langweiligen Arbeitstag an ebenso langweiligen und schlecht bezahlten Fällen gerade nach Hause gehen, als mich diese Frau anrief. Ich solle sofort in die Bar mit dem großen Wildschweinkopf kommen, sie würde dort auf mich warten. Eigentlich hatte ich keine Lust, mich mit irgendwelchen Mädchen in miesen Kneipen zu treffen, zudem hinter solchen Girls nicht selten Kerle mit ziemlich dicken Fäusten lauern, doch als sie sagte, es sei sehr wichtig und der Auftrag sei sehr gut bezahlt, hörte ich ihr doch zu.

    „Wie viel?“, fragte ich, und als die Lady kurz „3.000.- Dollar!“ in den Hörer hauchte, stand mein Entschluss fest. Ich holte meine Knarre und meine Zigaretten und ging durch den kalten Regen, der mir ins Gesicht peitschte, in die Bar. Ich kannte diesen Ort, er war voll von Gauner und Leuten, die sich für solche hielten. Letzte Woche war dort ein Kerl namens Gonzo umgelegt worden und die Bullen nahmen seine Leiche mit, ohne auch nur Fragen zu stellen. Kein Wunder, denn sie hatten Schiss.
    Die Lady war schon da, ich erkannte sie sofort an ihrem nervösen Blick. Vor ihr lag ein Haufen Papier, das sie in ihrer Nervosität zerrissen hatte, der Aschenbecher war, ohne dass ihn jemand auswechseln wollte, mit Kippen überfüllt.

    „Was wollen Sie?“, fragte ich sie, doch sie blickte nur nervös umher, wobei mir auffiel, dass sie besonders auf ein Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite starrte. Sie wollte gerade zu reden beginnen, da zerfetzte ein Schuss die schwüle Stille. Tödlich getroffen sank die Frau zu Boden. Sie war sofort tot.

    Ich duckte mich, und als ich wieder aus dem zerborstenen Fenster sah, fiel mir auf, dass das Licht in einer der Wohnungen gegenüber nicht mehr brannte. Der Schuss muss von dort gekommen sein, dachte ich mir, und lief so schnell ich konnte über die Straße. Dort hörte ich, wie ein Mann schnaufend die Treppe herunterrannte und soeben aus der Tür kam.
    Es war Gonzo! Er war also gar nicht tot, und die Lady wusste das! Musste sie deswegen sterben? Und war Gonzo der Mörder? Ich warf mich auf ihn und nach einer dreckigen Rauferei, bei der ich einiges einstecken musste, gelang es mir, ihm meine 38-er in seine Visage zu drücken und ihn zum reden zu zwingen.

    „Ich habe sie nicht erschossen“, sagte er „aber ich weiß, wer es getan hat!“ Ich übergab ihn den Bullen, die inzwischen auch da waren, sollten sie sich doch um ihn kümmern. Meine von der Rauferei zerbrochenen Zigaretten steckte ich in den nächsten Mülleimer. Er war ebenso überfüllt wie der Aschenbecher in der Bar.

    • Robert „Mike, the Hammer“ Spoula – wunderbar! Daraus könnte man glatt einen Film machen! Hat mir auch SEHR gefallen!

      Danke fürs Mitmachen! Diese Geschichte war ein Pilot-Projekt, das nun der Ausreifung harrt. Ich würde mich freuen, so lange noch nix fix ist, wenn Ihr ab und an wieder mal hier vorbei schaut. Ich werde wieder ein paar Fotos online stellen, zu der Ihr Eure Fantasie freien Lauf lassen könnt – feel very welcome to do so!

      Ich hoffe, es hat Euch so viel Spaß gemacht wie mir. Jede einzelne Geschichte ist wirklich top gelungen – wie viele Autoren da im Dunkeln schlummern… *tsts*

      Alles liebe und DANKE für die Mitarbeit!
      Kipet

  10. Das hat wirklich Spaß gemacht!
    Jeder Beitrag für sich ist einzigartig!
    Wie doch jeder Mensch seine eigenen Phantasien entwickelt und umsetzt!
    Grandios!
    Beim letzten Beitrag sah ich vor meinem inneren Auge ständig „Mike Hammer“ tanzen …

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