Muffin-Attacke!

Neues Jahr, neuer Speck auf den Hüften?! Hoffentlich nicht!

Heute bekam ich von meinen neuen Nachbarn ein sehr liebes Neujahrsgeschenk. Auch ein sehr leckeres. In einer kleinen viereckigen Holzbox aus der Wiener Innenstadt. Schokoladig, locker, flauschig, einfach sündig.

Diese Generalattacke auf meinen Alle-Jahre-wieder-Neujahrsvorsatz mit dem swingend-klingenden Titel „Abnehmen“ musste entsprechend pariert werden. Gekonnt. In ähnlicher Form hinterlistig und delikat.

Da ich eigentlich weniger zur backenden Zunft der Schokotiger gehöre, hatte ich auch dementsprechend wenig Basismaterial zu Hause. Einkaufen gehen wäre zwar drin gewesen, aber mal schauen, was das Lager „Kühlschrank“ hergab.

Eier – da. Butter – da. Knapp aber vorhanden.
Mehl – da (wieso wird mir immer ein Rätsel bleiben, da ich – wie schon mal gesagt – wenig bis gar nicht in der Küche hantiere).
Backpulver und Vanillezucker – auch da. Welches Heinzelmännchen mich damit wohl versorgt hat? Einen leisen Verdacht hab ich allerdings schon.
Schokoladiges – selbstverständlich vorhanden. Trotz ominöser Neujahrsvorsätze. Ohne Schoki geht nix!
Und da ganz hinten in einem Eckerl des Vorratskasterls entdeckte ich auch noch näckisches Schokobeiwerk in Form von Chilli- und Apfel-Einleger.

Was konnte man damit machen?
Eindeutig: Muffins!

Also packte ich mal alles auf einen Haufen:


Keine Angst, der Schneebesen lag nur zum optischen Aufputz da. Eine rein fototechnische Maßnahme. In einem Wahn von Irrsinn hab ich mir nämlich auch schon irgendwann einmal in meinem Leben einen Mixer zugelegt.

Alles auf ein richtiges Maß abgewogen (dem Internet-sei-Dank!) …

1TL Backpulver
200 g Butter
4 Eier (oh ihr gemeinen Kalorien!)
200 g Mehl
2 Packerl Vanillezucker
120 g Zucker (einmal Aufschrei der Diätexperten, bitte!)

…und schon wurde das Wunderding Mixer angworfen:


Muffins backen ist wirklich easy going. Selbst für Koch- und Backeleven wie meine eine.

Danach noch geschwind die Schokolstreussel vorsichtig unterheben, rein in die Förmchen gefüllt und ab damit ins Backrohr. Bei 150 Grad 20 Minuten lang backen lassen. Was für ein Genuss, dieser Geruch, der sich dabei durch die Wohnung verbreitete. Lecker. Zum Anbeissen. Unwiderstehlich. Gemeinsam setzte ich mich mit Frau Katz vors Backrohr und starrte in die backende Dunkelheit – leider, denn das Licht im Backrohr ist schon vor einigen Tagen flöten gegangen. Aber der Geruch allein verzauberte Katz und Mensch.


Ein bisserl brauner als geplant waren sie am Ende dann doch weil ich mich wieder mal an den Computer setzen musste und darüber hinaus die Zeit vergaß …
Aber fesch sahen sie aus. Optisch wirklich gelungen.
Und nein: Eigenlob stinkt NICHT.

Schnell noch in eine schön dekorierte Box gepackt und nur ja schnell rüber zu den Nachbarn gebracht, damit ich meinen Neujahrsvorsatz nicht gleich ad absurdum führte. Bedankt und gefreut haben sich die Beiden sehr. Ob’s aber auch wirklich geschmeckt hat, werd ich wohl nie erfahren … 🙂

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Kategorien:Leckeres

2 replies

  1. wenn die so gut schmecken wie sie ausschauen?

  2. sie wären sicherlich noch besser gewesen, hätte ich mich nicht an den computer gesetzt und mir wäre darüber die zeit im bewusstsein geblieben. aber ja, einen habe ich gekostet und der hat recht gut geschmeckt! 🙂

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