Ferrara – Casa Romei

Ein kurzer historischer Abriss und ein fototechnischer Einblick in eines der – für mich – schönsten Häuser Ferraras.

Giovanni Romei war der Verwalter der Estes, der Markgrafen von Ferrara. Er heiratete Polissena d’Este und ließ im 15. Jahrhundert in der heutigen Via Savonarola die Casa Romei errichten, die seinem gesellschaftlichen Rang entsprach.

Schon beim Betreten der mittelalterlichen Stätte, in der sich heute ein Museum befindet, besticht der wunderschöne Innenhof mit seinem ausgezeichnet gut erhaltenen Arkadengang. Hier harmonieren architektonische Elemente des Mittelalters und der Renaissance perfekt miteinander.

Kardinal Ippolito II. d’Este, der bei seinen Aufenthalten in Ferrara stet in der Casa Romei abstieg, ließ im 16. Jahrhundert einige größere Veränderungen vornehmen.

Heute ist eine Sammlung von interessanten Malereien und Gemälden untergebracht, die aus mehreren Gebäuden Ferraras zusammengetragen wurden. Im Lapidarium findet man feine Friese aus Marmor und Backstein, Skulpturen und Wappenschilder. Auch einige Grabsteine sind zu sehen. Am Piano Nobile hingegen sind zahlreiche Fresken aus Kirchen zu bewundern.

An den Wänden – sowohl in den Innenräumen als auch an den Wänden im Innenhof – findet man wunderbare Fresken, die die Casa Romei zu einem der schönsten Häuser Ferraras machen.

Und nun ein paar Bilder – leider war uns das Fotografieren in den Räumlichkeiten selber nicht erlaub.

Arkadenhof der Casa Romei

Zwei Löwen-Skulpturen verstecken sich unter den Arkaden.

Wunderschöne Holzdecke.

Traumhafte Fresken - relativ gut erhalten.

Innenhof der Casa Romei.

Eine perfekte architektonische Sinfonie aus Mittelalter & Renaissance.

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Kategorien:Fotostrecken, Geschichte, Italien, Museen, Reisen

4 replies

  1. einfach toll!
    lässt erahnen, wie schön es im inneren ist.

  2. Sehr schöner Innenhof. Da hält man sich doch gerne auf 🙂

    Wenn du dein Wunsch posten möchtest, dann bitte hier:
    http://wortman.wordpress.com/2010/11/03/projekt-wunsch-dir-eine-szene/

  3. Die Casa Romei war für mich das schönste Haus Ferraras. Wie gesagt durften wir drinnen nicht fotografieren, aber aus archäologischer Sicht her verständlich. Was mir auch aufgefallen ist, die „Aufpasser“ in allen Museen wussten viel über die Geschichte der Häuser und die Künstler, die die Fresken anfertigten. Hat man selten!

Trackbacks

  1. Ferrara – Die Stadt der Fahrräder | rosarot

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