Palazzo dei Diamanti / Ferrara

Der Palazzo dei Diamanti in der oberitalienischen Provinzhauptstadt Ferrara, Emilia Romagna, beherbergt eine Gemäldesammlung der wichtigsten ferraresischen Maler und besticht durch seine außergewöhnliche Architektur.

Der Palazzo dei Diamanti heißt nicht umsonst „Palast der Diamanten“. Steht man vor dem beeindruckenden Frührenaissancebau, der 1492 von Biagio Rossetti entworfen wurde und 1567 seine Vollendung erfuhr, fällt dem Betrachter unweigerlich die besondere Gestaltung der Außenfassade auf:

Bauherr Ercole I. d’Este ließ die Fassade seines Prachtbaus aus 12.600 Marmorblöcken zusammensetzen, deren Stirnseiten pyramidenförmig hervorstehen und an geschliffene Diamanten erinnern, Ercoles Wappenzeichen.

Heute beherbergt der Palast eine Gemäldesammlung der wichtigsten Maler Ferraras wie Cosmè Tura (1430-1495), Dosso Dossi (ca. 1479-1542) und Benvenuto Tisi Garofalo (1481-1559). Ebenso findet man dort Arbeiten der florentinischen Künstler Giotto di  Bondone (1266-1337) und anderen. Weiters ist im Untergeschoss des Palazzos die Galerie für Moderne Kunst untergebracht.

Außenfassade des Palazzo dei Diamanti.

Frontansicht des Palazzo dei Diamanti, Ferrara.

Wunderschöne Holzdecke im Innenhof des Palazzo dei Diamanti.

Innenhof des Palazzo dei Diamanti.

Mittelalterlicher Brunnen im Innenhof des Palastes.

Brunnendetail.

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Kategorien:Fotostrecken, Galerien, Geschichte, Museen, Reisen

  1. wunderschön, wohin du uns da entführst!

  2. Sieht ja wirklich klasse aus.
    Das wäre doch ein schönes Häuschen für mich 😉

  3. @sonnenschein: ferrara ist eine tolle stadt und ihr werdet noch mehr darüber auf diesem blog zu lesen bekommen – auch von ravenna. also, immer gespannt nachlesen! 😉

    @wortman: ja, ein feines häuschen. was mich an diesen alten palazzi und basilikas in ferrara und ravenna besonders fasziniert hat waren die wahnsinnig tollen fresken und mosaike. wie gesagt, ihr werdet hier in den nächsten wochen einiges über ferrara und ravenna zu lesen bekommen!
    BTW: „…schönes häuschen für mich…“ genau dieser gedanke ging auch mir durch den kopf, herr W. wir müssten uns die „bude“ also teilen. aber ich denke, platz genug wäre da allemal! es gibt aber in ferrara noch ein gebäude, das – so denke ich jedenfalls – dein herz im sturm erobern würde… 😉

  4. hi wortman,
    ja, aber dafür gibt’s eine erklärung. ich schreibe den ganzen tag, dann oft auch noch oft bis mitternacht und verdiene damit meine brötchen. deadlines, deadlines, deadlines… dazu habe ich gerade eine saftige arbeit für die uni geschrieben – die, gott sei dank, jetzt zwar erledigt ist, aber das ständige vorm PC-hocken geht dann irgendwann einmal nimmer… ich hoffe, du hast ein nachsehen?! 🙂 (ich komme momentan nicht einmal dazu meine blog-kollegas virtuell zu besuchen – so weit bin ich schon gekommen!)
    LG kipet

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