Schokolade

Der Mythos ums edle Süß

(c) pixelio.de / Grace Winter

Schokolade – schon das Wort allein mutiert zum delikaten Abgang vollendeter Gaumenfreuden. Viele schwören auf den süßen Genuss als Stimmungsheber und Depressionskiller. Doch neueste Studien beweisen das krasse Gegenteil!

Schon die alten Azteken waren vom göttlichen Ursprung dieses leckeren Gaumenkitzlers überzeugt. Sie mischten dem aus der Kakaobohne gewonnenen Elixier Wasser hinzu, quirlten es schaumig und nannten das Getränk Xocolatl. Daher hat unsere heutige Schokolade auch ihren Namen. Göttlich ist sie also allemal, die Schokolade. Göttlich süß und lecker. Kaum ein Mensch, der sich diesem charmant-cremigen Genuss entziehen kann oder gar mag.

Schokolade gibt es in (fast) allen Aggregatzuständen: So wird sie mal flüssig mit oder ohne Sahnehäubchen als „heiße Schokolade“ am Nachmittag getrunken. Auch bekommt man sie in allen Läden der Erde in quadratisch gepresster Form in lila bis weißes Papier gewickelt zu kaufen. Oder aber als Häschen oder Weihnachtsmann verpackt. Im Sommer mutiert sie als leckeres Eis zum Kassenschlager. Man kriegt sie mit Schokoflöckchen versetzt, oder aber mit Nüssen, Pfefferkörnern und Paprika, mit diversen Obstsorten, mit Nougat, Caramel oder Marzipan veredelt. So manche Beauty-Queen legt sich sogar schon mal eine Schokopackung ins Gesicht und wird von einem unwiderstehlichen Duft zum Griff aufs quadratische Glück verführt …

Kurzum: Schokolade macht – dem allgemeinen Reden nach – einfach überglücklich.

Schokolade als Depressionsauslöser?
Neuesten Forschungen jedoch scheinen das Gegenteil zu beweisen! Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, sind depressiver als andere, die sich in ihrem Schokokonsum ein wenig zurück halten. Dieses unerhörte Testergebnis wurde in einer kalifornischen Studie an 1000 Erwachsenen zu Tage befördert. Je mehr Schokolade die Probanden aßen, desto gedrückter wurde deren Stimmung. Aßen die Testpersonen mehr als sechs Tafeln Schokolade im Monat (!), hatten sie an einer international anerkannten Skala allerhöchste Depressionswerte!

Über die Ergebnisse dieser Studie wird wohl noch ein Weilchen gerätselt. Wie Alkohol scheint Schokolade kurzzeitig glücklich zu machen, langfristig überwiegen anscheinend jedoch die negativen Auswirkungen und kommen einem Suchtverhalten verdächtig nahe. Im schlimmsten aller Fälle wird vielleicht erkannt, dass Schokolade direkter Auslöser von Depressionen sein könnte …

Und das einem bekennenden Schokotiger!

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Kategorien:Forschung, Leckeres

  1. Schlimm, solche Erkenntnisse!
    Wohin mag das führen?

  2. … da könnt man echt depressiv werden … 🙂

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