Archäologie – Lippstadt

4000 Jahre alte Keramikscheiben bei Renaturierungsarbeiten der Lippe entdeckt.

Archäologen entdeckten in einem Altarm des Flusses Lippe über 200 Scherben grober, dickwandiger Tongefäße, die bis in die Bronzezeit zurück datiert werden konnten. Bislang waren den Wissenschaftler Funde aus der vorangegangenen Steinzeit und der Eisenzeit bekannt. Damit haben die 4000 Jahre alten Keramikscherben große Bedeutung für die Geschichte Westfalens.

Weiters wurden Scherben aus der mittleren vorrömischen Eisenzeit (4. bis 3. Jahrhundert v. Chr.) und dem Mittelalter geborgen. Ein silberner Soester Pfennig, der um 1200 in Umlauf war, und Teile eines Schwertgurtes aus Bronze aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts stellen die Hilghlights der Grabungen an der Lippe dar.

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Kategorien:Archäologie, Forschung, Geschichte

6 replies

  1. Sehr interessant 🙂

    Immer wieder erstaunlich wo und wie viel doch immer noch etwas gefunden wird…

    • Ich denke, da liegt noch viel in unserer Erde begraben und wer weiß, vielleicht erleben wir eines Tages DIE Mega-Überraschung … ?

      • Das wären dann allerdings Dinge, die wir heute im Reich der Fabeln angesiedelt haben wie z.B. die Arche, ein Raumschiff etc.

      • Nun ja, ich bin mir sicher, dass da noch einige antike Kulturen, von denen wir bislang vielleicht nicht mal eine Ahnung haben, in unserer Erde schlummern und auf Entdeckung warten.

        Und ja, woher kommen Fabeln überhaupt? Einen Ursprung bzw. Grund haben sie alle, nicht wahr?

  2. toll, dass du uns immer wieder über interessante neuheiten informierst!

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