Kanaldeckel-Stöckchen – und wieder einen!

Diesmal kommt das geliehene Schmuckstück aus der wunderschönen ungarischen Hauptstadt Budapest. Danke an die edle Spenderin – und nun sehet und staunet:

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Kategorien:Stöckchen

17 replies

  1. mich würde mal die Unterseite von so einem Kanaldeckel interessieren 😉

  2. Da musst Du ein bissl eins auf Mission Impossible machen, ein so ein schlaues Kabel samt Kamera einsetzen und es durch die Löcher für die Halterungen zum Aufmachen der Gullys spionieren lassen. Ich weiß aber nicht ob ich wissen will was da drunter ist! 😉

  3. Kann man nicht auch die Kanalisation in Wien besuchen? Wäre das eine Alternative?

  4. Ja, man kann. Ist sogar eine ganz „exquisite“ Touristenattraktion in Wien – da gibt’s die Dritte Mann-Tour und auch eigene Touren nur durchs Wiener Untergrundsystem durchgeführt von der MA 30!

  5. Eine „Dritte-Mann-Tour“? Klingt gut 🙂

  6. Ist auch gut. Ich habe sie schon vor einigen Jahren mal mitgemacht und kann sie nur empfehlen! Ist mal eine andere Art eine Großstadt kennen zu lernen. Der Film „Der dritte Mann“ wird übrigens einmal täglich im Burgkino in OF gezeigt – und das schon seit Jahrzehnten!

  7. wow! echt super!
    wie erfinderisch und kreativ man doch auch sein kann!
    jetzt muss ich mal meine kanaldeckel-stöckchen aus frankreich zur verfügung stellen.
    bis dann wohl!

  8. Auf die Gullys made in France bin ich schon gespannt, Sonnenschein! 🙂

  9. … und dieses wochenende sind noch welche aus dem schönen, einstigen mährischen grossreich dazu gekommen …

  10. Man sollte aber wissen, dass die „Dritte Mann“-Tour nicht von Fachleuten, sprich Wasserwirtschaftlern, gemacht wird. Fach(fang)fragen an einen Schauspieler zu stellen, war irgendwie unbefriedigend 😉 und mit lodernden Fackeln in ein Kanalisationssystem zu gehen, erzeugte bei mir auch eher Magengrummeln.

  11. Es werden aber auch Touren durch den Wiener Untergrund von den Mitarbeitern der MA30 gemacht. Das sind keine „Dritte Mann“-Touren, sondern da wird echt und ehrlich in der Kanalisation Wiens rumgetrippelt – mit Profis, also Wasserwirtschaftlern. Diese Touren finden aber nur ganz selten statt.

    Also Dir hat die „Dritte-Mann“-Tour nicht so recht gefallen, Tonari? Ich muss ehrlich zugeben, dass die meinige schon etliche Jährchen zurück liegt. Damals haben echte Enthusiasten Guides gespielt und hatten voll was drauf. Allerdings über die Arbeitsweise der Kanalisation habe ich der Dame damals keine Fragen gestellt … es ging ja auch nicht darum, net wahr?! … *gg*

  12. Prinzipiell krieche ich gerne durch die Kanalistionen dieser Welt. Paris hat übrigens auch ein wunderbares Kanal-Museum.
    Wir hatten uns vorab für Wien wohl nicht richtig informiert und daher erwartet, dass es eine professionellere Führung wäre. Engagiert war unser Guide auch, aber eben Schauspieler. Und berufsbedingt hatten wir eben auch ein paar technische Fragen. Und offenes Feuer hat im Kanalnetz nix zu suchen. Mitunter „fraßen“ die Fackeln auch gut den wenigen Sauerstoff weg, der in den Überlaufbauwerken ohnehin schon nicht so üppig war. Ich möchte mir nicht vorstellen, was geschehen wäre, wenn da jemand umkippt. Aber das war 2004. Damals lief das nicht unter Regie des Magistrats, sondern ein bisschen illegal an ihnen vorbei. Damals gab es auch kein vorgeschriebenes Mindestalter, heute muss man wenigstens 12 sein. Und jetzt gibt es auch Sicherheitshinweise. Rauchen und offenes Feuer sind jetzt auch verboten 😉

  13. Also meine 3.Mann-Tour liegt sicherlich schon 15 Jahre zurück. Damals steckte das alles noch in den Kinderschuhen – Fackeln hatten wir damals nicht dabei. Unsere Guide (eine Dame) hatte eine kleine Funsel, in deren Lichtkegel sich dann die Schatten der Tourteilnehmer an den Wänden des Kanals tummelten. War irgendwie spooky. Aber gut. 🙂

    Also kennst Du Dich mit Kanaltouren gut aus, Tonari? Welche war den bislang Deine interessanteste Tour?

  14. Das Musée des Egouts de Paris hat mir sehr gut gefallen.

  15. Aha – habe auch einen Weblink ausgekramt, für alle, die’s interessiert:

    http://www.paris.org/Musees/Egouts/info.html

    Ich erinnere mich da an ein Buch, wo die Heldin eine Zeit lang in den Egouts de Paris gelebt hat – gehörte zu der schnulzigen Angélique-Reihe, die ich einen Sommer lang als Teenagerin bei meiner Großmutter in der Bibliothek geschmökert habe … 😉

    Und welche Kanalisationen hast Du noch gesehen, Tonari?

    Ich war zB. in Neapel in den Kanälen – „Napoli Sotterranea“ – wirklich irrsinnig toll, und die Geschichte, die wir bei unserer Führung erfahren haben, war einfach molto fantastico!

    Link: http://www.lanapolisotterranea.it/

  16. Naja, unsere Berliner vor allem 😉

  17. 🙂

    Aber Napoli lege ich Dir wirklich ans Herz. Wenn ich im Herbst runter fahr, vielleicht mach ich auch wieder einen Abstecher in die neapolitanische Unterwelt und werde dann darüber berichten.

    LG Kipet

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