Opera goes Cinema

Anna Netrebko live im Cineplexx

Ihre Privatloge in der New Yorker Met
Schon seit  längerem sind in den USA Opernübertragungen im Kino äußerst erfolgreich. Oper im Kino ist ein von der New Yorker Metropolitan Opera (Met) iniziiertes Projekt, das bereits im Frühjahr 2007 in Deutschland gestartet ist. Nun dürfen sich auch österreichische Opernfans freuen: Am Samstag, 15.12.2007, kann man in ausgewählten Kinos der Cineplexx-Kette ab 19.00 Uhr Russlands schönsten Klassikexport Anna Netrebko live aus der Met bewundern.

Roméo et Juliette
Den Auftakt zum Opernexperiment Oper im Kino in Österreich macht Charles Gounods (1818-1893) Meisterwerk Roméo et Juliette. Unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo werden Anna Netrebko (Juliette) und Roberto Alagna (Roméo) für einen Operngenuss der etwas anderen Art sorgen.

30-Euro-Tickets
„Die Übertragung erstklassig besetzter Opern in exzellentem Bild und Ton sehen wir als große Chance um zu zeigen, was mit Kino alles möglich ist“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter der Constantin Film-Unternehmensgruppe Christian Langhammer im Interview. 30 Euro muss der Opernfan für den Genuss einer Matinee-Live-Übertragung aus der New Yorker Met berappen. Doch uneingeschränkte Sicht, absoluter Hörgenuss und weiche Polstersessel sollten auch den skeptischen Opernfan überzeugen. Langhammer hofft übers Kino ein neues Opernpublikum zu gewinnen.

Weitere Opernabende im Kino
Giuseppe Verdis (1813-1901) Macbeth: Samstag, 12. Jänner 2008, 19.30 Uhr
Giacomo Puccinis (1858-1924) Manon Lescaut: Samstag, 16. Februar 2008, 19 Uhr
Richard Wagners (1813-1883) Tristan und Isolde: Samstag, 22. März 2008, 17:30 Uhr 
Giacomo Puccinis (1858-1924) La Bohème: Samstag, 5. April 2008, 19:30 Uhr
Gaetano Donizettis (1797-1848) La Fille du Régiment: Samstag, 26. April 2008, 19:30 Uhr  

Zusätzliche Infos:
Kartenkauf
Liste der ausgewählten Kinos der Cineplexx-Kette in Österreich
Infos zu „Roméo et Juliette“
Geschichte der Met

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Kategorien:Medienreportagen, Music, Oper

  1. find ich super, diese idee.
    nur – warum denken selbst in diesem bereich manager, die grosse kohle absahnen zu müssen???
    wo steht geschrieben, dasss kunst teuer sein MUSS?
    warum kann nicht auch für den normalverbraucher und normalverdiener ein kunstgenuss erschwinglich sein?
    € 30,– für eine karte ich ungeheurerlich – aus meiner sicht!
    egal, ob jetzt uneingeschränkte sicht vorhanden, bequeme sessel da – das flair fehlt. und ist auch nichtmit € 30,– zu ersetzen …

  2. keine frage: kunst sollte wirklich für jedermann zugänglich sein – vom generaldirektor zum sandler.

    trotzdem finde ich die initiative „oper im kino“ äußerst gelungen, und werde mir sicherlich die eine und andere live-aufführung „geben“ …

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