Frauenfilme – Männerfilme

Nun ist es amtlich: Männer bevorzugen andere Filme als Frauen.

In puncto Filmgeschmack driften die Meinungen von Männern und Frauen anscheinend weit auseinender. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der in Deutschland von der Zukunft Kino Marketing (ZKM) initiierten Kampagne „Kino. Dafür werden Filme gemacht„. Ermittelt wurde, welche Filme in den letzten fünf Jahren prozentual gesehen mehr Frauen oder Männer in die Kinos lockten. Mit den Ergebnissen der Studie können Kinobetreiber und Werbetreibende gleichermaßen aufs Publikum gezielt wirksam werden. (Maßnahmen bitte hier klicken)

Mona Lisas Lächeln, Filmplakat

Top-Frauenfilm: Mona Lisas Lächeln

Frauenfilme:
Romanzen, Dramen und Beziehungskomödien sind Filmstoffe, die das Frauenherz begehrt. Auf dem ZKM-Ranking finden sich sämtliche Filmhighlights aus diesen Genres wieder: unangefochten auf Platz 1 das Lehrer-Drama „Mona Lisas Lächeln“ (2004) mit Stars wie Julia Roberts und Kirsten Dunst. Auf Platz 2 der beliebtesten Filme der Damenwelt landete die bissig-spritzige Komödie „Der Teufel trägt Prada“ (2006) mit Meryl Streep in der Rolle der eiskalten Modeblatt-Chefin Miranda Priestly. (Ranking der beliebtesten Frauenfilme der letzten fünf Jahre)

Terminator 3; Filmplakat

Top-Männerfilm: Terminator 3

Männerfilme:
Männer lieben harte Action gespickt mit einem Quäntchen Sex und/oder Sci-Fi. „Terminator 3“ (2003) mit Titelheld Arnold Schwarzenegger und Kristianna Loken als ebenso sexy wie tödliche Terminatrix T-X rangieren auf Platz 1 der Film-Hitlist des starken Geschlechts. Dicht darauf folgt Teil 3 des Lucas-Sternen-Eops „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ (2005). (Ranking der beliebtesten Männerfilme der letzten fünf Jahre)

Einzig die Sequles 3 und 4 der US-Teenagerhorrorkomödie „Scary Movie“ lockten Frauen und Männer gleichermaßen ins Kino.

Bibi Blocksberg (2002); Filmplakat

Der beliebteste Frauen- und Kinderfilm: Bibi Blocksberg

Wer begleitet die Kids ins Kino?
Interessantes Detail am Rande: beim Frauenfilme-Ranking stibitzen sich auch ein paar Kinder-Movies unter die Top-10! So holten sich das Hexenabenteuer „Bibi Blocksberg“ (2002) den 5. und das deutsche Lausbubenabenteuer „Die wilden Kerle“ (2006) Platz 7 beim Ladies-Ranking. Jan Oesterlin, Geschäftsführer von ZKM im Interview mit pressetext.at: „Sollte das Studienergebnis tatsächlich die Realität widerspiegeln, so müsste man sich überlegen, wie die Väter verstärkt dazu aktiviert werden könnten, mit ihren Kids ins Kino zu gehen.“

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Kategorien:Medienreportagen

6 replies

  1. mona lisas lächeln war wirklich ein wunderschöner film. aber ich liebe auch action-kracker à la die hard und ein paar vietnam-antikriegsfilme aus dem jahre schnee sind auch nicht übel. vielleicht passe ich nicht wirklich in das schema „frau schaut dies und jenes“ …

    LG freddy sue

  2. und was den kinobesuch diverser väter mit ihren kindern angeht, scheint mir wirklich eine bedenkliche entwicklung zu sein. väter sollten mit ihren kindern viel öfter etwas unternehmen. schade, dass die herren der schöpfung sich so um eine wertvolle zeit mit ihrem nachwuchs bringen.

  3. schon interessant, was studien wie diese zu tage fördern …

    und wegs action-kracher: mir geht es genauso. ich bin ein absoluter bruce willis-fan. ein film mit bruce willis, einem jungen sly stallone und wesley snipes gemeinsam wäre wirklich ein action-reisser der superlative! leider zu teuer in sämtlichen belangen! 🙂

  4. Ist ja auch kein Wunder. Mit verdrehten Gefühlswelten dürfen sich die meisten Männer schon zu Hause herumschlagen. Und wenn sie es dort schon nicht verstehen, warum dann noch im Film anschauen? Einem Stress entgehen, um den nächsten anzuschauen? Nee… *g*
    Dann lieber voraussehbare Action oder den Untergang eines Helden beobachten. So wie sich die meisten Männer eben auch sonst fühlen 😉

  5. Hi Coltaine,

    schön, Dich mal wieder zu lesen! 🙂

    Es gibt schon schöne Frauenfilme, nur sind viele davon (made in USA) einfach zu kitschig und drücken meistens nichts als nur auf die Tränendrüse(n).

    Dass Männer sich dem virtuellen Stress „Gefühle im Film“ nicht aussetzen wollen, ist für mich wirklich nachvollziehbar. Vor allem, wenn das Leben an sich schon genug beutelt. Mein Freund sagt immer leise abwertend „girlie-film“ zu den typischen Tränenkracher und ehrlich, sogar ich vermeide die ganz gern. 😉

    LG Kipet

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  1. 2010 in review | rosarot

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