Intellipedia – US-Geheimdienste schaffen eigenes Online-Nachschlagewerk

Die US-Geheimdienstgemeinde (der Intelligence Service) schuf nach dem Vorbild des weltweit meist genutzten Internet-Nachschlagewerks Wikipedia ihre eigene Web-Enzyklopädie – Intellipedia.

Intellipedia-Schaufel, Bild: Eugene E. Kim

Besonders fleissige Intellipedia-Nutzer werden mit der Intellipedia-Schaufel ausgezeichnet.

Angelehnt an das weltweit meist genutzte Online-Nachschlagewerk Wikipedia ging die US-Geheimdienstgemeinde im April mit Intellipedia, einer eigenen Internet-Enzyklopädie, an den Start. Intellipedia ist eine Sammlung aus vielschichtigen Ermittlungsinformationen, auf die die Mitarbeiter sämtlicher US-Nachrichtendienste zugreifen, und somit eine bestimmte Lage besser einschätzen können.

Mitlerweile häufig genutzt
Anfangs stark angefeindet und als Zeitverschwendung abgetan, nutzen heute rund 3.600 Mitarbeiter das über 28.000 Seiten umfassende Angebot von Intellipedia. James Lewis von der US-Denkfabrik CSIS (Center for Strategic and International Studies) meint: „Es ist ein guter Schritt, aber es braucht noch mehr.“

Neuordnung der Geheimdienste
Bisher wurden wichtige Informationen zwischen den einzelnen US-Geheimdienstorganisationen nicht austgetauscht, was oft zu folgenschweren Fehlinterpretationen führte. Daher beschloss der US-Kongress nach den Terrorattacken des 11. September 2001 den heimischen Nachrichtendienst neu zu organisieren.

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Kategorien:Online-Journalismus

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