Ich glaube, ich schulde Euch noch einen Nachbericht vom Keltenfest in Schwarzenbach …
Vom 19. bis 21. Juni stand das niederösterreichische Schwarzenbach ganz im Zeichen unserer Vorfahren. Am Gelände des archäologischen Parks trafen sich Keltenfreunde und solche, die es noch werden wollen, zu einem fröhlichen Keltengelage.
Auf einer großen Festwiese waren Stände aufgestellt an denen man sowohl für sein leibliches Wohl sorgen, als auch allerhand Wissenswertes über den Alltag der Kelten erfahren konnte. Bei einem Exchange-Schuppen tauschte man seine sauer verdienten Euro in „Kelten“ (Münzen) um, mit denen man an den restlichen Ständen nach Herzenslust und je nach Größe des Geldsacks einkaufen konnte. Diverse Musikgruppen sorgten für den richtigen musikalischen Rahmen.
Ein paar fototechnische Impressionen gefällig?
Also, lehnt Euch zurück und seht, wie Kelten von heute die Kelten von gestern feiern:


























15 Antworten bis hierher ↓
Wortman // Juli 8, 2009 um 9:15 |
Schöne Bildersammlung und Kipet hat sich wieder nur hinter der Kamera aufgehalten
Übrigens: Schön, dich mal wieder zu lesen. Hab dich schon vermisst.
Wir waren heute im Nationalmuseum und haben uns die Ausstellung „Luxus und Dekadenz – Römisches Leben am Golf von Neapel“ angesehen. War überaus interessant. Muss die Bilder aber noch aufbereiten.
kipet // Juli 8, 2009 um 9:38 |
Danke – und klar, ich hab geknipst. Manchmal aber auch meine Frau Mama.
Wirst mich auch jetzt öfter lesen. Hab wieder mehr Zeit …
Wo war die Ausstellung – München? Klingt interessant und bin schon voll auf die Bilder gespannt!
Wortman // Juli 8, 2009 um 9:56
Ahja – nur hast ein Kipetbild ausgelassen, wie mir scheint
Ausstellung ist in München
kipet // Juli 8, 2009 um 10:55
Danke, Wortman, vielleicht verschlägt’s mich ja demnächst nach München. Wäre ein feiner Grund mal wieder nach Bayern zu tingeln!
Tina // Juli 8, 2009 um 9:27 |
Hallo Kipet,
) .
Danke für die tollen Bilder.
Da hätte es mir auch gefallen!
War das Bier süffig?
Am urigsten finde ich den müden Bogenschützen (Bild 15, wenn ich mich nicht verzählt habe
kipet // Juli 8, 2009 um 9:39 |
Danke fürs Lob, Tina. Und JA, das Keltenbier war echt gut. Nur halt leider kein echtes, war ein Gemischtes (hell-dunkel).
freidenkerin // Juli 8, 2009 um 9:32 |
Auf der österreichischen Seite des Bergrückens Tofal meiner Heimat Berchtesgaden befindet sich etwas oberhalb der Ortschaft Dürnberg ein recht beeindruckendes Keltengrab. Man geht anhand der Fundstücke und Anordnung davon aus, daß es die letzte Ruhestätte eines angesehenen Fürsten gewesen sein muß. Und in Dürnberg selber gibt es ein sehr interessantes und umfangreiches Kelten-Museum. Dieser in Europa weit verbreitete Volksstamm wirkt ja immer noch bisweilen sehr geheimnisvoll.
Liebe Grüße!
kipet // Juli 8, 2009 um 9:41 |
Es ist spannend, was die Wissenschaft immer wieder herausfindet. Auch über die Ausbreitung der Kelten gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten. Ein spannendes Thema, das uns sicherlich noch lange beschäftigen wird.
Von dem Keltenmuseum in Dürnberg hab ich übrigens schon mal gelesen. Gesehen hab ich es leider noch nicht, aber es ist ja nicht aller Tage Abend!
LG Kipet
Wortman // Juli 8, 2009 um 9:57 |
Interessant ist, dass man im Umkreis von Grünwald tatsächlich Bernstein gefunden hat. Das zeigt, die Kelten waren schon recht früh auf Wanderschaft.
freidenkerin // Juli 8, 2009 um 11:51 |
Nach relativ neuen Erkenntnissen muß so ca. 250 Jahre vor Christi Geburt ein Meteorit in der Nähe des Chiemsees eingeschlagen sein. Nachdem die Überlebenden der seinerzeit dort angesiedelten Keltenstämme sich von der Katastrophe erholt hatten, setzten sie einen blühenden Handel mit Eisenwaren, vornehmlich Schwertern und Lanzenspitzen, mit dem römischen Reich in Gange. Die Kelten mußten sich sehr gut darauf verstanden haben, die besonderen Eisenlegierungen, die in den Überresten des Himmelskörpers zu finden waren, zu Waffen und anderen Gerätschaften zu verarbeiten.
kipet // Juli 9, 2009 um 10:27 |
Da gab’s erst vor kurzem eine Doku drüber im Fernsehen. Die war total interessant.
Das keltische Eisen und deren Schmiedekunst war vor allem bei den Römern heiß begehrt. Deswegen war es dem Imerpium sehr wichtig diesen Stamm in ihr Reich zu integrieren.
Wortman // Juli 9, 2009 um 1:21 |
Sag früh genug Bescheid, falls du mal den Weg nach München findest. Dann treffen wir uns mit der Freidenkerin zusammen
kipet // Juli 9, 2009 um 10:25 |
Gute Idee, Wortmann, dann lernen wir drei uns endlich mal real life kennen!
Wortman // Juli 9, 2009 um 10:53 |
Das wird mächtig lustig
maus und ich waren ja letztens bei der Freidenkerin:
http://wortman.wordpress.com/2009/06/27/freidenkerin-und-der-wortman/
kipet // Juli 9, 2009 um 11:07 |
Ja, why not. Aber nur, wenn ich fotografieren darf! *LOL*
Übrigens, ist Tina nicht auch gleich bei Euch „ums Eck“ daheim?