Minischlangenart auf Barbados
American Graffiti – der Gouvernator lässt Sprayer putzen
Mikronadel
Minischlangenart auf Barbados
Forscher haben eine zehn Zentimeter große Schlangenart in einem Waldstück auf der Ostseite der Karibikinsel Barbados entdeckt. Die Minischlange, die an ein Spaghetti al dente erinnert, ist so winzig, dass sie problemlos auf ein US-amerikanisches 25-Cent-Stück passt. Leptotyhlops carlae nannte Entdecker Blair Hedges von der Penn-State-Universität seinen Sensationsfund … illustrer Weise nach seiner Frau Carla …
(Quelle: bdw; Zootaxa)
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American Graffiti – der Gouvernator lässt Sprayer putzen
Kalifornien hat ein neues Anti-Graffiti-Gesetz. Gouverneur Arnold Schwarzenegger lässt verurteilte Sprayer nicht nur ihre Werke wegputzen, sondern diese müssen auch noch ein Jahr lang sämtliche andere Graffiti entfernen.
Ziel dieser Gesetzesnovelle ist, die zunehmende Zahl an Vandalismus zu stoppen. In Los Angeles sollen in den vergangenen drei Jahren 670.000 Quadratmeter besprayt worden sein.
„Graffiti sind ein Ausdruck der Macht von Gangs“, stehen Banden-Experten dieser Entwicklung skeptisch gegenüber. Die Folgen seien nicht absehbar.
(Quelle: pressetext; L. A. Times)
Buchtipp zum Thema:
Angelika Schmitt, Michael Iron: „Graffiti, Problem oder Kultur“
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Mikronadel
Japanische und indische Wissenschaftler haben eine High-Tech-Nadel erfunden, die dem Saugrüssel einer Gelse nachempfunden ist. Die Nadel misst nur 60 Mikrometer Außendurchmesser – entspricht in etwa der Dicke eines menschlichen Haares – und verursacht daher beim Stechen keinen Schmerz.
(Quelle: pressetext)

11 Antworten bis hierher ↓
Karotte // August 4, 2008 um 12:22 |
@American Graffiti: Ich hoffe, dass sich bei der Novellierung des Anti-Graffiti-Gesetztes die Behörnden nicht ins Fleisch schneiden werden. Wenn ich bedenke, wie die Kids und Gangs drüben gegeneinander verfahren, wenn auch nur ein einiziges ungeschriebenes Straßengesetzt gebrochen wird (dazu gehört sicherlich auch das Wegmachen Gang-fremder Graffitis) … Na danke! (Übrigens: cooles Foto, Kipet. Wo hast Du das gemacht?)
kipet // August 4, 2008 um 7:49 |
Da stimme ich Dir zu, Karotte. Man kann gespannt sein, wie die Gangs und Sprayer auf des Gouvernators neues Gesetz reagieren werden.
Ich muss zugeben, ich mag Graffiti. Ich fotografiere sie gerne und sehe sie auch als eine sehr aussagekräftige und intensive Kunstform, die mir das eine und andere Mal höchsten Respekt abringt. (Das Foto habe ich übrigens in Wien unter einem U-Bahn-Stützpfeiler geschossen.)
Was ich nicht mag, sind willkürliche Kritzeleien ohne Konzept, Sinn und Hirn an Hauswänden. Das empfinde ich als Vandalismus.
wortman // August 5, 2008 um 9:02 |
das mit der nadel und der schlange finde ich interessant. ist die schlange giftig?
kipet // August 5, 2008 um 1:13 |
@ mikronadel: die größe ist sicherlich ein fortschritt und eine erleichterung für menschen, die sich ständig insulin etc. spritzen müssen, bzw. für nadel-phobiker und schmerzempfindliche menschen.
@ kleinste schlange der welt: das team rund um den wissenschaftler blair hedges hat auf den karibikinseln ebenfalls die kleinste froschart und die kleinste eidechsenart entdecken können. die theorie geht, dass die leptotyhlops carlae die nische einer fehlenden hundertfüßerart ausfüllt. sie ernährt sich von ameisen und termitenlarven. ob sie giftig ist, konnte ich bislang leider nicht herausfinden, wortman. aber ich werde dich am laufenden halten.
wer interesse hat: für blair hedges’ beitrag in zootaxa bitte hier klicken.
wortman // August 5, 2008 um 3:17 |
die mikronadel ist wirklich ein „halleluja“ wert, für alle die angst vor spritzen haben oder eben auf spritzen (wie z.b. insulin) angewiesen sind.
die schlange finde ich überaus interessant. wenn sie sich von larven etc. ernährt, ist sie normal ungiftig. sie brauch ja kein gift um ihre opfer vor der flucht zu bewahren…
allerdings wird sie die dann wohl mit der zunge aufnehmen… also irgendwie möglicherweise wirklich eine verlorene zwischenstufe…
allein die größe ist schon sensationell. und vom aussehen her würde ich eher auf einen übergroßen wurm tippen…
kipet // August 5, 2008 um 5:10 |
@ deine theorie bezgl. minischlange und „giftig bzw. ungiftig sein“ klingt logisch. wenn sie larven fressen, brauchen sie ihre opfer nicht vorher eingift’ln. in dem bericht von b. hedges steht ja auch, dass man die schlange schon seit einiger zeit kennt, sie aber irgend einer wurmart zugerechnet hat. du bist also mit deiner „verlorenen zwischenstufe“ auch nicht komplett falsch gelegen!
sag, wortman, bist du vielleicht ein heimlicher „schlangen-kenner„?
wortman // August 5, 2008 um 5:26 |
nööö, bin kein schlangenkenner. hab nur logisch gedacht.
ja, männer können das auch mal 
dachte ich mir, das muss eine art zwischenstufe sein…
da es im grunde nur „würge-/giftschlangen“ gibt, und die larven bisschen zu klein sind um sie zu erdrosseln
hab ich mit dem „wurm“ ja gar nicht so schlecht gelegen. hatte vorher auch nicht den bericht angeguckt. der ist ja in englisch. das dauert bei mir eh ewig, bis ich die hälfe davon verstanden habe
Karotte // August 5, 2008 um 5:32 |
ey, wortman! mach’s den mädels doch nicht soooo leicht! kurz und bündig: wir männer denken logisch. und nicht nur manchmal!
wortman // August 5, 2008 um 7:26 |
na gut, wenn du das sagst karotte
kipet // August 5, 2008 um 7:38 |
*gg*
aber zurück zum thema minischlangen und würmer. bin gespannt, was das team um mr. hedges noch so alles in der karibik auftreiben wird … !
wortman // August 5, 2008 um 10:43 |
lassen wir uns überraschen
das wäre bestimmt auch etwas für dich, oder?
http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/mini-mensch/