Hollywoods Filmstudios in Finanzkrise
Letzte Woche hielt die lang erwartete Fortsetzung der Indiana Jones-Reihe in unsere Kinos Einzug. „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ spielte bereits an seinem ersten Wochenende weltweit 311 Millionen US-Dollar an Umsätzen ein.
Neues Geschäftsmodell
Dem neuen Indiana Jones-Film liegt auch ein neues Geschäftsmodell zugrunde: Paramount Pictures beteiligte Produzenten George Lucas, Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Harrison Ford an den Herstellungskosten. Dafür erhalten sie einen Großteil der Einnahmen. Paramount hingegen muss sich mit 12,5 Prozent Vertriebshonorar zufrieden geben.
Finanzierungsprobleme in Hollywood
Der Grund dieses Geschäftes von Paramount mit Spielberg, Ford und Lucas: Die Hollywood-Studios kämpfen derzeit mit gravierenden Finanzierungsproblemen. Verantwortlich hierfür scheint der rückläufige Umsatz des Vertriebes, eine Krankheit, an der sämtliche Hollywood-Studios leiden.
Der Weg aus der Kirse?
Der neue „Idiana Jones“-Blockbuster ist kein Einzelfall der neuen Finanzierungsstrategie von Paramount. Sowohl der Anfang Mai gestartete „Iron Man„-Streifen als auch das noch in diesem Jahr anlaufende Anime-Machwerk „Kung Fu Panda“ werden nicht von Paramount selbst produziert, sondern jeweils von den Marvel Studios und von DreamWorks Animation. Paramount beschränkt sich lediglich auf den Vertrieb der fertigen Produkte und ist am Gewinn prozentual beteiligt.

1 Antwort bis hierher ↓
Sonnenschein // Mai 30, 2008 um 1:57 |
finde ich gut.
wenn die leistung ok, dann ist auch das geld ok.
nur – hohe gagen mit null risiko für den einzelnen scheint mir nicht richtig.