Rund 4.100 Jahre alte Goldkette in Peru entdeckt
Das Grabungsteam um Mark Aldenderfer (Universität von Arizona in Tucson) fanden in einem Grab nahe dem Titicacasee neun goldene Kettenelemente und elf Zwischenstücke aus Türkis. Eine Datierung der verbrannten Holzteilchen ergab ein Alter von 4.100 Jahren. Somit ist diese Kette ca. 500 Jahre älter als sämtliche bisherige Goldschmuckfunde.
Quelle: bdw.de (1.4.2008)

3 Antworten bis hierher ↓
Eleonora Z // April 4, 2008 um 5:02 |
Waren die Menschen damals nicht noch Jäger und Sammler? Ich wußte nicht, dass man damals schon Schmuck trug!?
Cora // April 5, 2008 um 11:27 |
Ich denke die Menschen vor 4000 Jahren waren gerade im Wechsel vom Jäger-Sammler-Dasein zu den ersten Siedlungen … wenn ich mich nicht irre.
Sonnenschein // April 6, 2008 um 8:01 |
der älteste, gesicherte archäologische fund war in chile aus ca 13.800 v. Chr.
da kann man in der zwischenzeit schon einiges dazu lernen.
wenn man bedenkt welche hochkultur die indianer (name = weil christoph kolumbus 1492 bei der entdeckung amerikas glaubte in “indien” gelandet zu sein) bereits besassen. eine hoch entwickelte astronomie, wasserleitungen, zähl- und verwaltungssysteme, prunkbauten die architektonisch bis heute nicht wirklich nachvollziehbar sind und wir mitteleuropäer zu diesem zeitpunkt das nicht annähernd schätzen konnten. hätte man sonst all ihre bücher verbrannt was man unter dem motto resozialisierung = kirche und glaubenszwang tat? warum hat man so vieles vernichtet – nur weil es fremd ist?
zeigt für mich von keiner hohen geistigen entwicklung und kultur.
alleine schon um göttern zu huldigen, schmückte man sich. gold gebrauchten sie schon lange. das war ja auch schlussendlich ihr untergang.
man könnte da noch lange darüber sprechen. es ist für uns kaum nach zu vollziehen, dass es andere menschen gab die eine viel feiner und hoch entwickelte kultur hatten als wir selbst.