Werber halten Verträge mit US-Sendeanstalten aufrecht
Die Auswirkungen des Autorenstreiks auf die US-Fernsehlandschaft sind gewaltig: Viele populäre Shows und Serien sind aus dem amerikanischen Hauptabendprogramm verschwunden. An deren Stelle sind Reality-Formate und ungetestete Sendungen getreten. Die Oscar-Verleihung steht nach wie vor auf wackeligen Beinen. Doch die Werber halten den US-Sendeanstalten die Treue, verlängern die Verträge sogar bis ins zweite Quartal 2008. Grund hierfür dürften die bislang recht stabilen Einschaltquoten zur Primetime sein und dass die Werbekunden noch keine Alternative zum Fernsehen sehen.
„Mit dem Autorenstreik wäre zu erwarten gewesen, dass die Werber ihre Möglichkeiten nutzen, Verträge zu beenden“, meint Michael Parent, Vice President National Broadcast bei der Agentur TargetCast TCM. Sollten die Drehbuchautoren ihren Streik weiter fortsetzen, könnte die Geduld der Werbewirtschaft jedoch ein Ende finden.

3 Antworten bis hierher ↓
frabu // Januar 30, 2008 um 6:27 |
denke, dass sich keiner wirklich vorstellen kann, dass der streik ewig anhält.
jetzt kommt es darauf an, wer die stärkeren nerven hat.
wer weiss, vielleicht gibt es auch auf diesem sektor doch noch eine gewaltige veränderung. du, liebe kipet, hast das auf deiner homepage ohnedies bereits in erwägung gezogen.
kipet // Januar 30, 2008 um 1:23 |
ehrlich gesagt, finde ich diesen streik – aus der sicht eines tv-zuschauers – großartig! es zeigt, was all diese allgemein als witzig geltenden talkmaster à la david letterman und jay leno wirklich drauf haben – ohne script – nämlich wenig. klar verstehen sowohl letterman als auch leno ihr business und sind sicherlich lustige gesellen. aber der schmäh kommt großteils aus einem gut gearbeiteten script, und das kommt von den drehbuchautoren …
frabu // Januar 30, 2008 um 6:58 |
um so mehr finde ich es auch ok, dass sie streiken …